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Singen am Lagerfeuer - Nachbericht

Singen am LagerfeuerDas Wetter war passend, das Feuer loderte vor sich hin und die Dämmerung nahte. Eigentlich die perfekten Bedingungen für das Singen am Lagerfeuer, welches der Heimatverein Hauenhorst/Catenhorn am vergangenen Freitag zum ersten Mal ins Programm genommen hatte. Leider hatten sich nur wenige Gäste am extra dafür fertiggestellten Feuerkreis auf dem Heimathausgelände eingefunden. Ludger Quiter, der für den Verein diese Veranstaltung organisiert hatte, war sichtlich enttäuscht. „Wir werden aber im nächsten Jahr dieses Angebot wiederholen, auch wieder Ende August. Der Herbst beginnt ja erst am 1. September.“

Die Anwesenden zeigten sich positiv von der gemütlichen Atmosphäre überrascht, das Gelände war – außer dem Feuer in der Feuerschale – mit vielen Fackeln romantisch beleuchtet und die Gebäude wurden durch verschiedene Lampen farbig angeleuchtet. Spontan hatte sich, neben Ludger Quiter, Ewald Krümpel als weiterer Gitarrenspieler gemeldet, so dass die Musikbegleitung sogar mehrstimmig war. Um 20 Uhr begrüßte der Vorsitzende des Vereins Norbert Aue alle Sängerinnen und Sänger. Danach ging es sofort mit Liedern wie „Mich brennt‘s in meinen Reiseschuh’n“, „Wir sind durch Deutschland gefahren“ und „Wenn die bunten Fahnen wehen“ los. Alle hatten Freude an der umfangreichen Liedauswahl und sangen kräftig mit. Die Dunkelheit war kein Problem, niemand brauchte ein Textblatt, denn ein Beamer projizierte die Strophen bequem auf eine Leinwand. Nach insgesamt 13 Liedern endete der Abend mit der von Ludger Quiter auf plattdeutsch übersetzten Fassung des Pfadfinderliedes „Nehmt Abschied Brüder“.